Digitale Souveränität hat einen Preis, nur nicht an Microsoft
Europas Open-Source-Ausstieg klingt nach Befreiung von Lizenzgebühren. Doch von ZenDiS-Budgets bis zum Geldstreit bei LibreOffice zeigt sich: Die Rechnung geht nur an andere Adressen.
Wer das Google-Gegenstück zu Claude Cowork sucht, landet meistens bei Antigravity. Das ist die falsche Adresse. Der richtige Name ist Spark — und für die meisten von uns außerhalb der USA vorerst gesperrt.
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Europas Open-Source-Ausstieg klingt nach Befreiung von Lizenzgebühren. Doch von ZenDiS-Budgets bis zum Geldstreit bei LibreOffice zeigt sich: Die Rechnung geht nur an andere Adressen.
Aleph Alpha sollte Europas Antwort auf OpenAI werden. Nach der Fusion mit dem kanadischen Cohere hält Deutschland nur noch zehn Prozent daran, ein Lehrstück für eine größere Verschiebung: Wer heute Souveränität behaupten will, braucht vor allem eigene Server, nicht nur eigenes Land.
KI steckt in jeder Kamera, jeder Playlist, jeder Einparkhilfe. Kaum jemand will das wissen, ein Drittel lehnt es laut einer aktuellen Studie sogar aktiv ab. Apple meidet das Wort deshalb konsequent, andere schreien es heraus.
Kimi K3 von Moonshot AI toppt Claude Fable 5 auf Coding-Benchmarks — und kostet pro Token ein Drittel. Das Sternchen: Wer pro Aufgabe rechnet, sieht einen erheblich kleineren Vorteil.
Substack, Medium, WordPress oder Ghost? Ich vergleiche die großen Namen, ein paar Außenseiter, und zeige, warum ich inzwischen auch eigene Seiten mit KI baue.
IRIS² soll Europas Satelliten-Internet unabhängig von einem einzelnen US-Milliardär machen. Bis es startet, hat Starlink einen uneinholbaren Vorsprung.